Freitag, 10. Februar 2017

Tupperware Mando Chef Testbericht

Von Tupperware gibt es ja unheimlich viele Dinge, wo man sich fragt, ob man es eigentlich überhaupt braucht, oder nicht. Diesen Mando Chef hier, wollte ich eig. nie haben und doch hatte es mich irgendwann überkommen und er landete doch in meiner Küche.



Anschaffung
Der Mando Chef hat einen derzeitigen Katalogpreis von satten 95 Euro. Klar, dann und wann ist er mal im Angebot, aber auch die Angebotspreise finde ich immer noch gesalzen hoch. Dass man Tupper Produkte auf Tupperpartys käuft, brauche ich wohl nicht weiter auszuführen.

Aussehen
Es ist ein rechteckiger Hobel, Reibe, oder wie man es auch immer nennen mag. Mit dabei hat man zwei austauschbare Schneideinsätze, einen normalen, graden Schneideinsatz und dann hat man noch den Wellenschnitteinsatz. Es gibt zwar auch noch einen Raspeleinsatz, aber den gibt es nicht dauerhaft im Sortiment, sondern ist lediglich hin und wieder mal als S – Produkt zu bekommen.
Insgesamt ist er aus weißem Kunststoff und die Dicke der Scheiben, die man Hobeln möchte, lassen sich von 0,5 bis 9 mm einstellen. Ebenso hat man die Möglichkeit Zusatzmesser aufzurichten, um damit 6 oder 9 mm breite Sticks hobeln zu können.
Selbstverständlich gibt es dazu auch noch einen Fingerschutz, den man auch unbedingt verwenden sollte, denn die Klingen und Messer sind sauscharf, ich habe bereits einige „abgesäbelte“ Fingerkuppen bei Bekannten gesehen, resultiert von diesem Mando Chef.
Für die Schneideinsätze gibt es noch eine Katusche, in der man die Einsätze aufbewahren kann und damit diese nicht verloren geht, kann man sich praktischerweise ohne große Mühen oder Aufwand unterhalb des Mando Chefs anbringen.
Was man zur Nutzung wohl auch noch erwähnen sollte, der Mando Chef lässt sich durch sein großes Auftreten und sein Gewicht nicht einfach so über eine Schüssel halten, dass das Produzierte Obst / Gemüse Verschnitt direkt in der Entsprechenden Schüssel landet, nein, man muss schon entweder ein großes Brettchen, ein Tablett oder eine eckige, nicht zu hohe Aufbewahrungsdose darunter platzieren, wenn man nicht möchte, dass das gehobelte auf der Arbeitsfläche landet. Außerdem, wenn man ein zu kleines Brettchen / Gefäß unter dem Mando Chef platziert, ist man sowieso mehr damit beschäftigt, alles von unter dem Mando Chef in eine Schüssel zu verfrachten, als mit Hobeln selber.


Benutzung
Tja, so eine Benutzung ist an sich einfach und schnell erklärt, Den Mando Chef ausrichten, Dicke mittels Drehrad einstellen, Gemüse oder Obst mit dem Fingerschutz fixieren und los geht’s.
Die Benutzung ist dabei wirklich gewöhnungsbedürftig, so schnell und flott, wie die lieben Partymanager es vorführen, dafür braucht es schon Übung, auf Anhieb kriegt man es nie im Leben so schnell auf die Reihe, doch wenn man den Dreh erst einmal raus hat, dann geht das Arbeiten hiermit wirklich schnell, sodass man sich gerne mal verschätzt und je nachdem, was man machen möchte auch zu viel des Guten herbei nimmt und durch hobelt.
Gurken, Möhren, Kartoffeln, Kohl, alles geht hier ratz fatz durch und bleibt an keiner Ecke oder Kante hängen. Auch großen Druck muss man hier nicht ausüben, weil die Klingen und Messer wirklich sehr scharf sind. Wenn man Obst / Gemüse allerdings nicht richtig im Fingerschutz fixiert hat, dann rutscht es einem gerne mal davon.
Ebenso bleibt immer ein kleiner Rest vom Lebensmittel übrig, wo man gerne dann verleitet ist, es mit dem Finger durch die Schneideinsätze zu schieben, aber man sollte es seinen Fingerkuppen zuliebe wirklich sein lassen.
Auf einer mitgelieferten, abwischbaren „Vorlage“ kann man auch „ablesen“, welche Einstellungen und Bewegungen machen muss, um Würfel zu bekommen, oder gewellte Rauten, oder Scheiben mit Schnittmuster darin. Wobei ich sagen muss, dass es dauert, bis man das kapiert hat. Ich habe bestimmt drei ganze Gurken durch gehobelt, bis ich das schöne Gittermuster in meinen Gurkenscheiben hinbekommen hatte und dann die große Frage, „wie habe ich das jetzt gemacht?“.
Wie dem auch sei, solchen Firnefanz muss man ja auch nicht zwangsläufig immer veranstalten, einfache Scheiben und Sticks tun es für mich auch, evtl. halt noch in gewellter Form.
Das Auswechseln den Schneideinsätze funktioniert auch einwandfrei, ohne Kraftaufwand und ohne elendiges Gefluche (ich fluche wirklich schnell, wenn etwas nicht so will, wie ich es will).

Kinderschutz
Wer kleine Kinder hat, der muss hier wirklich acht geben, wie man den Mando Chef stehen lässt oder aufbewahrt, denn solange beide Einstellrädchen auf „0“ stehen, kann gar nix passieren, entsprechend sollte man sich seinen Kindern zuliebe wirklich immer nach jeder Nutzung oder bei jeder Hobelpause daran erinnern, die Messer wieder verschwinden zu lassen.

Reinigung

Achja, die liebe Reinigung, so sehr ich wirklich durch die Schärfe und die Schnelligkeit begeistert bin, umso mehr nervt mich schlicht weg ergreifend die Reinigung von dem Mando Chef. Oberflächlich kriegt man den schnell ordentlich sauber und wenn man mal etwas rotes, abfärbendes auf dem weißen Kunststoff hatte, lässt es sich mit einem Öl getränkten Tuch auch wieder rückstandslos entfernen, aber bei den Zwischenräumen und unter den Messern, da bin ich immer genervt.
Zwar kann man von unten eine Schutzkappe unterhalb der Messer aufklappen, um mit einer Spülbürste reinigen zu können, was sich in der Theorie auch sehr gut anhört, aber in der Praxis nicht wirklich zu 100% funktioniert. Ebenso ist der Mando Chef ein klein wenig zu klobig, um ihn vernünftig in der Spüle unter den Wasserhahn halten zu können und so bin ich bei der Reinigung immer selber teilweise nass am Bauch und die ganze Spülenumgebung ebenso. Teilweise stelle ich beim nächsten Nutzen dann noch fest, dass der Mando Chef beim letzten Mal nicht richtig sauber geworden ist und sich kleine Rückstände in den Zwischenräumen befinden, was ich nicht wirklich appetitlich finde.
Zwar könnte man den Mando Chef auch in die Spülmaschine verfrachten, aber da Messer grundsätzlich nicht in die Spülmaschine gehören, weil sie dadurch stumpf werden und die Messer für die Sticks des Mando Chefs nicht herausnehmbar sind, lasse ich es mit der Spülmaschine lieber sein.

Fazit
Ja, die Klingen und Messer sind scharf, ja, das Hobeln geht mühelos und blitzschnell (wenn man denn die entsprechende Übung erstmal drinne hat), aber je nachdem, was und in welcher Menge ich hobeln will, überlege ich es mir doch dreimal, ob ich den Mando Chef jetzt dafür nutze, oder lieber etwas länger mit anderen Gerätschaften arbeite, denn ich mag die anschließende Reinigung des Mando Chefs hinterher absolut nicht.
Die verschiedenen Einstellmöglichkeiten und „Spielereien“ die man damit hat sind zwar ganz nett und schön, aber mal ehrlich? Wann nutzt man diese mal? Ich für meinen Teil jedenfalls nicht oft. Ich denke auch, ich würde ihn mir kein zweites mal kaufen, denn wie gesagt, eigentlich hätte ich den sowieso nicht wirklich haben wollen.

Er ist zwar nicht schlecht, und keine Empfehlung auszusprechen wäre dem Gerät gegenüber nicht gerecht, aber man sollte sich den Kauf wirklich drei bis viermal oder gar fünf mal überlegen, wenn man mich fragt.

Mittwoch, 1. Februar 2017

PLAYMOBIL - Riesen-Kampfdrache mit Feuer-LEDs 5482 - Testbericht

In den Zimmern unserer Kinder tummelt sich eine unvorstellbare Menge an Spielzeugen, darunter auch Playmobil und unser Sohn ist auch in Besitz dieses Drachen hier, über den ich nun versuchen möchte, ein paar Zeilen zu schreiben.

Anschaffung
Mein Sohn hat diesen Drachen zu Weihnachten 2015 geschenkt bekommen. Preislich liegt der bei etwa 20 Euro, was ich noch ganz in Ordnung finde.

Aussehen
Es ist ein recht großer Drache aus Kunststoff, der in schwarz gehalten ist mit einer „Feuermähne“, die auf Knopfdruck leuchten kann und aus dem beweglichen Maul schaut auch eine Kunststoffflamme heraus. 
Beine, Arme, Kopf, Maul und Flügel sind dabei beweglich und die Flügel haben schon eine ziemliche Spannweite, wenn man in Spielzeugkisten Dimensionen rechnet, da nimmt der Drache aufgrund der Flügel schon ordentlich Platz in Anspruch.

Spielen
Mein Sohn hat die Anfangszeit sehr viel damit gespielt, natürlich, da war es noch aufregend und neu, heute spielt er nur noch sporadisch damit, doch ist der Drache noch vollkommen in Ordnung, wenn auch die Lanze mittlerweile verschütt gegangen ist, aber da kann ich drüber hinweg sehen. Zwischenzeitlich war auch mal der ein oder andere Flügel verschwunden, doch den haben wir immer mühelos wiederfinden und neu an den Drachen anbringen können.

Auch die leuchtende Feuermähne leuchtet nach wie vor sehr gut und es war bislang nicht nötig, irdendwelche Batterien zu wechseln, wobei ich so direkt jetzt nicht einmal wissen würde, was für welche man dafür benötigt. Das einzige was ich weiß ist, dass sich unter dem Kopf des Drachen eine Schraube befindet, also gehe ich davon aus, dass sich dort auch das entsprechende Batteriefach befindet.

Fazit
Mein Sohn mag seinen Drachen, auch wenn das Spielen damit weniger geworden ist, so wird er in den Momenten, wo damit gespielt wird, ausgiebig und intensiv gespielt, ohne dass unser Sohn ständig in der Tür steht, weil irgendetwas davon abgefallen oder abgebrochen wäre. Überhaupt schaut der Drache kein bisschen rampuniert aus, was für seine Robustheit spricht.
Von der Standfestigkeit, muss man halt immer schauen, wie man die Beine am besten ausrichtet, damit der Drache wegen seiner großen Spannweite nicht ungewollt beim Spielen umkippt.
Insgesamt finde ich die Altersangabe von 5 – 12 Jahren schon angemessen, wobei ich auch sagen würde, dass auch etwas jüngere Kinder unter Aufsicht durchaus damit spielen dürften. Ich habe auch noch keine Kleinteile von dem Drachen abfallen sehen, an denen sich ein Kleinkind dran verschlucken könnte.

Dienstag, 31. Januar 2017

Vype ePen Testbericht

Zur Zeit sieht man (ich zumindest) immer häufiger Menschen mit so genannten „Dampfern“, die dann nicht mehr herkömmliche Zigaretten rauchen, sondern mit solchen Geräten „dampfen“. Ich kam dadurch vermehrt mit Leuten darüber ins Gespräch und meine Neugierde darauf wurde zunehmend größer, sodass ich mir mit der Zeit dieses Gerät gekauft habe, den Vype  ePen.

Anschaffung
Gekauft habe ich ihn mir an einer Tankstelle, ein Starter Set mit dem Gerät selber, einem Ladekabel und 2 Liquid Katuschen, Kapseln, Caps, wie man es auch immer nennen mag. Gekostet hat mich dieser Spaß 25 Euro, was ich eigentlich noch für als ziemlich im Rahmen empfand.

Aussehen
Das Gerät gibt es in verschiedenen Farben, wobei ich einen schwarzen habe. Es ist ein längliches Gerät, was auch ziemlich leicht ist und im Großen und Ganzen gut in der Hand liegt.
Hinten befindet sich die Schnittstelle, worüber man den Akku des Gerätes via USB Kabel aufladen kann. Etwa in der Mitte lässt sich das Gerät problemlos in zwei Hälften ziehen, um die Caps wechseln zu können. Auf gleicher Höhe hat man auch zwei Tasten und am anderen Ende entsprechend des Mundstück.
Von der Größe her empfinde ich es als weder zu groß noch zu klein, ich kann es gut in Hosentaschen, Jackentaschen und in das vordere Fach meiner Handtasche verstauen.

Benutzung
Um das Gerät einzuschalten, drückt man dreimal schnell eine der beiden Tasten und das Symbol zwischen den Tasten leuchtet auf. Nun hält man sich das Mundstück zwischen die Lippen und hält eine der beiden Tasten einfach nur gedrückt und man kann inhalieren. Eigentlich schade finde ich, dass man nur die Einstellmöglichkeit hat zwischen viel und wenig Dampf, aber nun gut. Sobald man die Taste wieder loslässt, verdampft nix weiter, man entscheidet also vollkommen selber, wie lange der Dampfausstoss erfolgt.
Zu Beginn der Nutzung ist alles noch recht ungewohnt und ich musste für mich selber erstmal probieren, wie ich am besten zurecht komme. So habe ich bemerkt, dass nur ein kurzes Inhalieren mir „nix bringt“, während mein Mann schon nach kurzem Inhalieren ein Hustenanfall überkam. Ich für meinen Teil muss so fest und lange inhalieren, dass Leute in meiner Gegenwart belustigt äußern, dass ich nicht den ganzen Inhalt auf einmal einsaugen müsse.
Es ist auch ein anderes „Rauchverhalten“, als wenn man eine Zigarette raucht. Hat man die Inhalationsbefriedigung einer Zigarette während des Einatmens, hat man es hier mit dem Vype schlicht weg während des Ausatmens. Genauso empfinde ich es als weniger Kratzend im Hals als Zigaretten, während mein Mann es als genau umgekehrt empfindet.
Sobald sich der Akku des Gerätes dem Ende neigt, beginnt das Symbol zwischen den Tasten orange und später rot zu leuchten. Das passiert bei mir, je nach Häufigkeit der Nutzung so alle 2 bis 3 Tage. Ich habe mir das Kabel zum Aufladen mittlerweile an einer Powerbank angeschlossen, die ich auch immer bei mir liegen habe und unterwegs auch in meiner Handtasche mit mir führe.
Was ich an solch einem „Dampfrauchen“ auch einfach sehr viel schöner finde, der ganze Qualm hängt nicht ewig lange in der Luft herum, sondern löst sich sehr rasch binnen einigen Sekunden komplett auf und wer in den Raum kommt, fühlt sich nicht in einer Räucherhöhle. Selbst empfindliche Nichtraucher haben kein Problem damit, neben mir in geschlossenen Räumen zu sitzen, während ich das Gerät benutze.

Die Caps
Die Caps gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und in 3 Nikotinstufen, mit 12 mg Nikotin, 6 mg und Nikotinfrei. Eine 3er Packung zum Nachkaufen liegt bei 5 Euro und paar zerquetschte.
Zum Auswechseln, zieht man eben halt das Gerät auseinander, schraubt das vorhandene Cap einfach ab und dreht ein neues Cap drauf. Das kann man auch, wenn das vorherige Caps noch nicht leer ist, da läuft nix aus, man kann einfach wechseln und tauschen wie man Lust und Laune hat.
Wie lange man mit einem Cap auskommt, ist natürlich auch wieder davon abhängig, wie oft man das Gerät in Gebrauch hat. Ich komme mit 2 Caps etwa eine Woche lang aus.
Was ich leider aber auch schon mal hatte ist, dass eines der nachgekauften Caps kaputt war. So blinkte das Symbol in der Mitte rot, während ich inhalieren wollte. Dann habe ich gedacht, vielleicht habe ich das Cap zu fest oder zu lose aufgeschraubt, habe dann ein wenig probiert, bis es an sich zwar wieder funktionierte, aber während der Nutzung dann einfach bemerkte, dass nicht nur Dampf aus dem Gerät austrat, sondern auch flüssiges Liquid auf meine Lippen tropfte, was natürlich extrem ekelig war und beim Auswechseln das Caps stellte ich dann fest, dass es wohl irgendwo undicht gewesen sein muss, denn es war feucht und meine Finger entsprechend auch. Zum Glück hatte ich dieses Ärgernis bisher aber nur ein einziges Mal.
Was den Nachkauf angeht muss ich auch noch sagen, dass man sie eben halt nicht überall bekommt. Bei uns im Dorf gibt es die z.B. überhaupt nicht, sondern ich muss schon mindestens ein Dorf weiter fahren, in den Hoffnung, dass die Tankstelle auch noch welche da hat, hat sie gerade keine mehr auf Lage, muss ich noch 2 Dörfer weiter fahren. Auch ausgesprochene Tabak Läden, die solche Dampfgeräte und Liquids anbieten, führen nicht zwangsläufig auch die Caps für den Vype. Man könnte sich die natürlich auch online bestellen, aber da bin ich nicht so ein Freund von.

Fazit
An und für sich ist der Vype ePen gar nicht mal sooooo schlecht, allerdings hatte ich bei Bekannten auch mal deren Geräte ausprobiert, wo ich dann einfach sagen kann, dass dieser Vype hier nicht so viel „Zuch“ drauf hat, wie andere Geräte, wo man entsprechend auch mehr Einstellmöglichkeiten hat und im Vergleichrechnen, sind die Nachfüll Liquids anderer Geräte im Verhältnis einfach sehr viel günstiger. Insofern möchte ich zwar nicht sofort los rennen und mir ein anderes Gerät eines anderen Herstellers kaufen, aber mit der Zeit werde ich es definitiv tun.

Auch finde ich, dass die verschiedenen Geschmacksrichtungen irgendwie nicht so sind, wie ich sie mir vorgestellt habe. Ich hatte bislang Minze, Tabak und Cherry und muss wirklich sagen, dass zumindest Minze und Cherry höchstens ein Mindestmaß an „Geschmack“ und „Duft“ mit sich bringen, eben nur gerade eben leicht angereichert mit „Aroma“, wo ich doch ziemlich enttäuscht bin. Zwar hat man den Eindruck, wenn man es gerade zum ersten mal ausprobiert, dass es tatsächlich diese Geschmacksrichtung ist, aber nach spätestens 3 Zügen schmecke ich für meinen Teil nix mehr von der entsprechenden Sorte heraus und es stellt sich auch nicht wieder erneut ein, wenn man eine Zeitlang auf Tabaksorte zurück steigt. Ebenfalls bin ich der Meinung, dass sich zumindest Minze und Cherry wesentlich „schwerer“ inhalieren lassen, als die Tabak Caps.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Mein lustiges Drehscheiben-Buch. Unser großer Bauernhof - Kiddilight / Hans-Günther Döring - Buchbericht

Unser Sohn hat dieses Buch bereits zu Kindergartenzeiten bekommen und lag daher nun lange im Regal vor sich hin, doch im Augenblick wird es wieder interessant und so möchte ich ein paar Zeilen dazu versuchen zu schreiben.

Anschaffung
Gekauft haben wir es mal zu 9,99 Euro.

Aussehen
Es ist ein rechteckiges Buch, mit 10 dicken Pappseiten, was ich gut finde, denn so bekommt selbst ein jüngeres Kind die Seiten nicht ausversehen mal kaputt durch die Grobmotorik.
Zu jeder Seite hat man dann noch eine kleine Drehscheibe und auf einer gewissen Stelle auf der Buchseite ein kleines Guckloch, wo sich das Bild ändert, wenn man an der Scheibe dreht.
Allgemein geht es hier um einen Einblick, was so alles auf einem Bauernhof los ist und die Bilder dazu sind sehr schön gestaltet und farbenfroh, wo es rein visuell schon viel auf den einzelnen Seiten zu entdecken gibt.
Zudem gibt es auf jeder Seite auch noch ein paar kurze Zeilen Text.

Unsere Meinung
Zu Anfang war das Buch einfach nur interessant für unseren Sohn, weil es eben halt um das Thema „Bauernhof“ ging. Die Bilder und die Drehscheibe waren das Highlight für ihn im Kindergarten Alter und da war es eher uninteressant, was wir als Eltern da so vorgelesen haben.
Mittlerweile aber, ist unser Sohn ja ein Erstklässler und somit Leseanfänger. Nun kommt das Buch wieder entsprechend öfter mal hervor, um das Lesen zu üben. Dafür sind die Texte auch durchaus groß genug gedruckt, dass ein Leseanfänger sie deutlich lesen kann. Auch dass die einzelnen Buchstaben der Wörter so gedruckt sind, wie sie den Kindern in der Schule beigebracht werden, finde ich außerordentlich sinnvoll, denn so sind die Buchstaben bereits eindeutig bekannt und haben ihren Wiedererkennungswert.


Fazit
Das Buch ist seine knappen 10 € auf jeden Fall wert, denn zu Beginn sind die Bilder und die Drehscheibe einfach schön für die Kinder und die Scheibe lässt sich auch gut drehen.
Wenn sie älter werden und in die Schule kommen, wird die Drehscheibe zwar zur Nebensächlichkeit, aber dafür sind die Texte schön kurz und verständlich gehalten, in einer Größe, die durchaus angemessen ist.

Ich für meinen Teil kann das Buch durchaus empfehlen, es ist ein schöner und robuster Begleiter, denn obwohl das Buch bei uns bereits einige Jahre existiert, sieht es in keinster Weise rampuniert aus.

Freitag, 11. November 2016

The Walking Dead; Staffel 1 - Filmbericht

Zombie Apokalypsen, sie haben mich nie sonderlich interessiert, ich mochte diese Art der Fernsehunterhaltung einfach nicht. Eines Abends, lief der Fernseher nur so nebenbei im Hintergrund, ich achtete nicht einmal wirklich darauf, was genau da lief, aber die paar Fetzen von Handlung, die ich aufschnappte, fand ich außerordentlich interessant und ehe ich begriff, dass es sich um eine „Zombie Serie“ handelt, hatte sie mich auch bereits gefesselt. Da ich aber ja nun gewisse Stellen der Serie im TV nicht mitbekommen hatte, entschloss ich mich, auf amazon prime umzusteigen und dort zu gucken. So verschlung ich nun Folge um Folge, Staffel um Staffel.

Die Handlung
Tja, wo fang ich nun am besten an? Man findet sich beim Zuschauen mit einem Mann Namens „Rick“ (gespielt von Andrew Lincoln) im Krankenhaus. Rick ist Sheriff und wurde während eines Einsatzes angeschossen und lag im Koma. Er wacht wieder auf und befindet sich bereits mitten drin, in der neuen Welt, die von Angst und Zombies beherrscht wird, doch woher soll er das auch wissen? Völlig ahnungslos, was eigentlich um ihn herum los ist, macht er sich auf den Weg nach Hause, wo die Zombies natürlich nicht lange unbemerkt bleiben, Rick jedoch einfach nur verwundert und erschrocken ist. Er trifft irgendwann auf einen Mann Namens „Morgan“ (gespielt von Lennie James) und seinen Sohn. Morgan „rettet“ ihn so zu sagen vor den Zombies, nimmt Rick mit in sein Versteck und klärt ihn dann erstmal darüber auf, was eigentlich gerade vor sich geht in der Welt.
Die Frau von Rick und sein Sohn (Lorie, gespielt von Sarah Wayne Callies und Carl) befinden sich natürlich längst nicht mehr zu Hause, doch Rick glaubt fest daran, dass die beiden noch leben und macht sich auf den Weg, die beiden zu finden. Dabei trifft er in Atlanta auf eine kleine Gruppe von Überlebenden und er schließt sich ihnen an, ohne zu wissen, dass seine Frau und sein Sohn ebenfalls dieser Gruppe angehören, die sich derzeit jedoch im „Lager“ bei dem Rest der Gruppe befinden. Entsprechend groß und emotional behaftet ist das plötzliche Wiedersehen, denn Lorie dachte, ihr Mann wäre tot, so hat es ihr zumindest „Shane“ (gespielt von Jon Bernthal) erzählt. Shane ist der beste Freund und Kollege von Rick und hatte zuvor versucht, Rick aus dem Krankenhaus zu bekommen, als „All das losging“ und die Apokalypse über die Welt herein brach, doch weil einfach nur Chaos und Angst herrschte und die Armee wild um sich schoss, gepaart mit Zombies, die die lebenden Menschen angreifen und zerfleischen, die natürlich sterben und ebenfalls zu Zombies werden, war Shane natürlich reichlich damit überfordert, den im Koma liegenden Rick aus dem Krankenzimmer zu bekommen, verbarrikadierte die Zimmertür und lief davon.
Während der Zeit, als Rick tot geglaubt war, bahnte sich zwischen Shane und Lorie natürlich eine emotionale Bindung an, die nun natürlich nach Ricks wieder Auftauchen völlig auf den Kopf gestellt wird.
Wie dem auch sei, wird Rick Bestandteil der Gruppe von Menschen und gemeinsam beginnt der Wettlauf um das Überleben, denn die Zombies („liebevoll“ in der Serie Beißer genannt) befinden sich natürlich überall und wer von ihnen gebissen wird, stirbt und Tote werden wie gesagt zu neuen Beißern. Das Einzige, was die Beißer wirklich „töten“ kann, ist eine massive Verletzung des Gehirns.
Da sich die Gruppe aber ja nun mal in der Wildnis befindet und in Wohnwagen und Zelten campiert, musste es auf kurz oder lang einfach so kommen, dass die Beißer sie finden und die Gruppe auf brutalste Art und Weise schrumpfen muss. Entsprechend ziehen sie weiter und treffen dabei auf eine Institution, die sich mit der Forschung der „Seuche“ befasst, denn irgendwie, muss es ja seinen Anfang gegeben haben und irgendwie hoffte man wohl auch darauf, die Seuche irgendwann mal in den Griff zu bekommen. Jedoch befindet sich nur noch ein Laborant in der Einrichtung und versucht die Gruppe aufzuklären, was es mit dieser „Seuche“ auf sich hat.
Die Einrichtung ist sicher, es gibt Strom, Essen, warm Wasser und alles könnte so perfekt sein und endlich sicher sein, doch der Strom läuft natürlich mit fossilen Brennstoffen und diese neigen sich dem Ende. Da in der Einrichtung natürlich hoch ansteckende, gefährliche Krankheitserreger vorhanden sind, kommt es zu einer automatischen „Dekontermination“ und die Gruppe versucht natürlich um ihr Leben zu kämpfen.
Mit diesen Momenten endet dann auch schon Staffel 1, die aus gerade mal 6 Folgen a ca 45 Minuten besteht.

Meine Meinung
Wie gesagt, hat mich die Handlung einfach nur gepackt und mit sich gerissen. Von Anfang an war auch sofort die Aktion und die Spannung da und die Schauspieler spielen ihre Rollen so verdammt gut, dass man als Zuschauer jegliche Emotionen 1 zu 1 übertragen bekommt und mitfühlt, Trauer, Angst, Verzweiflung, Freude, Liebe, man kann sich einfach sofort in jede Emotion die, die Serie zu bieten hat hineinversetzen.
Was mich nur immer wieder abgeschreckt hat, war die einfach hervorragende in Szene Setzung der Zombies, denn hier erinnert wirklich gar nix mehr, an Puppen, geschminkte Schauspieler, Computer Animationen, oder womit die Macher auch immer hier gearbeitet haben, nein, sie wirken absolut real, als würden sie wirklich genauso in der Realität auf einen treffen können und es gibt so ziemlich viele Schock Momente, wo ich einfach nur zusammen gezuckt bin, die Atmosphäre wird einfach 1A rüber gebracht. Auch wurde hier nicht an Brutalität, Innereien und Blut gespart und die Kamera wird einfach „eiskalt“ immer drauf gehalten, völlig unverblümt und ich musste mir wahrlich wirklich oft die Hände vor das Gesicht halten und weg schauen und nicht selten entfuhr mir ein „baaaaaah“ „iiiih“ oder gar ein „oh nein“.
Nach den ersten Folgen, die ich dann nun also gesehen hatte, traute ich mich in der ersten Nacht nicht mehr zu schlafen, ja, ich bin ein sensibles, zart betuchtes Persönchen und mein  Mann kann es ja nicht sein lassen, mich erschrecken zu wollen und so traute ich mich des Nachts nicht einmal mehr alleine zur Toilette und hatte sogar unter der Dusche Angst, wenn der Duschvorhang wehte, oder zuckte sogar zusammen beim Spazieren gehen mit dem Hund, bei jedem knackenden Geräusch hinter mir. Die Serie hat mich einfach mit sich genommen.

Fazit
Die Serie ist wahrlich nicht jedermanns Geschmack und schon gar nix für Menschen, die eigentlich zart betucht sind, eigentlich nicht einmal etwas für mich und schon gar nix für Kinder, dass es sich hier um eine FSK 18 handelt, brauchte ich hier glaube ich nicht großartig zu erwähnen und das hat diese Serie auch mehr als zurecht, gäbe es etwas höheres als FSK 18, die Serie hätte auch das verdient. Es ist einfach nur brutal, blutig, unverblümt und es bleiben keine Einzelheiten und Details hinterm Berg und doch ist es so verdammt fesselnd und spannend und ich für meinen Teil konnte mich einfach nicht davon los reißen. Man steckt eben halt wirklich von der ersten Minute mit drin in der Geschichte und ihrem Lauf. Es kommt nicht ein einziges Mal das Gefühl von Langeweile in der Serie auf, absolut gar nicht!
Das Einzige, wo ich immer da saß und dachte „häh? Wie jetzt? Was jetzt?“ waren die zwischenzeitlichen Rückblenden, was passierte, bevor sich die Welt in der Zombie Apokalypse wieder fand. Eben halt diese Einblicke, die dem Zuschauer hier gegeben werden wollen, um die gewissen „Wissenslücken“ auffüllen zu wollen, denn schließlich begann die Serie schon mitten drin im Geschehen, wie aus heiterem Himmel gefallen.

Mittwoch, 9. November 2016

Der Zahn der Zeit am Ergobag

Neulich hatten wir beide Ergobags unserer Kinder direkt nebeneinander im Kofferraum stehen
und man sah einfach den Unterschied mehr als deutlich, zwischen einem
ganz neuen Ergobag und einem Ergobag, der bereits im 4ten Jahr in Nutzung ist.





















Ich würde nach wie vor immernoch einen Ergobag wieder kaufen und für das 5te Schuljahr ist ein Satsch geplant,
aber ich dachte, für den ein oder Anderen 
wäre das evtl. ein Überlegungskriterium, wie sich so ein Ergobag im Laufe der Jahre verhält und wie er sich hält, bzw. wie es mit Verschleißspuren aussieht,

















 

denn man sieht es ja anhand des Ergobags meiner Tochter, dass er doch ganz schon zu leiden beginnt.

 

Samstag, 22. Oktober 2016

Apfel Gurken Salat

Wer kennt das nicht? Da wird man eingeladen zum Essen, zum Grillen, oder zu einer Party und man möchte auch etwas mitbringen, doch die typischen Standarts hängen einem fast zu den Ohren raus.
Da ist so ein Apfel Gurken Salat doch mal etwas ganz Anderes.
Als ich das erste mal davon gehört habe, konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass das schmecken soll, aber es ist wirklich sehr erfrischend und lecker und leicht.

Man braucht dafür auch lediglich 
2 Gurken
4-5 Äpfel
1/2  Miracle Wip

Zuerst schält man die Gurken, höhlt das Innere aus (kann es entsorgen oder essen ^^) und würfelt das Äußere. Zu den Würfeln gibt man nun 5 EL Wasser und 5 EL Zucker und lässt das Ganze mindestens 5 Stunden lang ziehen.
Danach gießt man die Flüssigkeit ab.
Nun die Äpfel schälen, entkernen und auch in Würfel schneiden,
zu den Gurken dazu geben 
und das halbe Glas Miracle Wip dazu 

fertig.

 Auf meinem Bild sieht es jetzt etwas flüssig aus, aber ich habe fest gestellt, dass es von den Äpfeln abhängig ist, da muss man einfach ausprobieren, mit welcher Sorte es besser klappt.